Grundbildung und Gesundheit

In Deutschland werden rund 70 Millionen Versicherte von einer gesetzlichen Krankenkasse versorgt. Wie gut können diese Menschen Informationen zum Thema Gesundheit finden, verstehen und umsetzten?  Die Antwort auf diese Frage gibt eine aktuelle Studie, die das Wissenschaftliche Institut der AOK (Wido) veröffentlicht hat.

  • 14,5% der Versicherten haben eine unzureichende Gesundheitskompetenz.
  • Bei 45% der Versicherten ist die Gesundheitskompetenz „problematisch“.

Eine niedrige Gesundheitskompetenz bedeutet hohe Kosten im Gesundheitsbereich.

Marion Döbert von der VHS Bielefeld weist darauf hin, dass Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, oft auch gesundheitlich benachteiligt sind. Ohne ausreichende schriftliche Fähigkeiten erreichen sie kaum die Ebene der zu erwartenden Gesundheitskompetenz. Sie vermeiden Arztbesuche und Vorsorgeuntersuchungen und machen selten von Präventivangeboten Gebrauch.

Diese Menschen sind darüber hinaus grundsätzlich gesundheitlich benachteiligt, weil sie mit ökonomischen, kulturellen und sozialen Belastungen leben.

Professorin Doris Schaeffer der Universität Bielefeld forscht zum Thema Health Literacy in Deutschland. Sie wirbt für eine „nutzerfreundliche Versorgungsgestaltung“ im Gesundheitsbereich.

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